Chronik2017-02-05T16:35:11+00:00

1887

Die Ortskapelle Stallhofen – von vielen auch Kapelle Kollegger genannt – wurde gegründet. Mit dem Kapellmeister Gottfried Kollegger hatte sie in diesem Jahr ihren ersten öffentlichen Auftritt bei der Osterfeier. In den folgenden Jahren wurden öffentliche und kirchliche Veranstaltungen musikalisch umrahmt und in kleinerer Besetzung wurde bei Hochzeiten, Bällen oder anderen privaten Veranstaltungen gespielt.

1889

sitzend v.l.: Gottfried KOLLEGGER, Anton BRANDSTÄTTER, Franz KOLLEGGER, unbekannt
stehend v.l.: Georg KOLLEGGER, Johann HARTNER, Konrad BERGMANN, Josef BERGMANN, Leopold HARTNER

1954

Die Ortskapelle wurde bei der zuständigen Behörde unter der Erstellung von Vereinsstatuten angemeldet und am 27. Februar genehmigt.
Um finanzielle Mittel zu beschaffen, wurde bei der Gründungsversammlung beschlossen unterstützende Mitglieder anzuwerben.
Das damalige Probenlokal befand sich im Vorraum des Vorführraumes im Pfarrkino.

1959

Die erste einheitliche Tracht: Ein Steireranzug
1. Reihe v.l.: Rudolf JUD, Johann MAGG, Georg KRIENZER
2.Reihe v.l.: Anton HAMMER, Josef RUPRECHTER, August ZINTL, Georg KOLLEGGER, Adalbert SCHILD, Johann KOLLEGGER, Josef FROMM
3.Reihe v.l.: August KOLLMANN, Franz PINTER, STRUNTZ, ANDERHUBER, NOVAK, Franz JOCHAM
4.Reihe v.l.: August JOCHAM, Josef STROMMER, Othmar LESKY, Wilhelm SUPP, Paul LIEBMANN

1967

Anlässlich des 80-jährigen Bestandjubiläums wurden 17 Blasinstrumente inklusive Etuis bei der Firma MAUKO in Graz um einen Betrag von ÖS 52.000,- gekauft. Bei einer Festveranstaltung verbunden mit einem Bezirksmusikertreffen in Stallhofen wurden diese geweiht.
In diesem Jahr gab es auch die erste Teilnahme an einem Konzertwertungsspiel. In der Schwierigkeitsstufe A („In Wald und Flur“ von Adolf Vancura) konnte ein dritter 3.Rang erreicht werden.

1968

Die neue Tracht: Ein Rosseggerjanker
1.Reihe v.l.: Albin LEITNER, Josef FROMM, Pertl JUD, August KOLLMANN, August ZINTL, Adalbert SCHILD, Anton HAMMER
2. Reihe v.l.: Johann PIRKER, Leopold ANDERHUBER, Franz LEX, Josef RUPRECHTER, Franz, JOCHAM, Erwin RUPRECHTER
3.Reihe v.l.: Josef NOVAK, unbekannt, Willi SUPP, Othmar LESKY
4.Reihe v.l.: August JOCHAM, Johann MAGG, Paul LIEBMANN

1976

Nachdem in den letzten Jahren die Proben in einem Klassenzimmer des alten Schulhauses statt fanden, wurde beschlossen einen geeigneten Probenraum zu schaffen und das Wirtschaftsgebäudes des MR Dr. Conrad Binder in ein Musikerheim umzubauen.
Insgesamt wurden für die Errichtung rund ÖS 498.000,- investiert 2.400 freiwillige Arbeitsstunden von den Musikern und freiwilligen Helfern geleistet.

1982

Die neue Tracht
1.Reihe v.l.: Astrid POIER, Friederike SUPP, August ZINTL, Präsident Adolf PINEGGER, Ehrenmitglied Franz PINTER, Ehrenkapellmeister Alois KOLLEGER, Ehrenmitglied Johann KOLLEGGER, August KOLLMANN, Maria SUPP, Ute STRASSER
2. Reihe v.l.: Heinerl STRASSER, Karl SÖLS, Josef BREITLER, August REITER, Leo STOIMAIER, Albin LEITNER, Julius SEIDL
3. Reihe v.l.: Adalbert SCHILD, Willi SUPP sen., Johann MAGG, Johann BURGSTALLER jun., Johann KAGER, Max JOCHAM
4. Reihe v.l.: August JOCHAM, Karl PICHLER, Johann BURSTALLER, Johann REINISCH

1994

Beim Frühjahrskonzert wird eine neue – und die bis heute getragene – Tracht vorgestellt. Diese wurde von der Schneiderei LUTTENBERGER aus Feldbach angefertigt. Bei der Wahl zur beliebtesten Blasmusikkapelle der Steiermark ging die Marktkapelle als Sieger in der Bezirksausscheidung hervor und beim Landesbewerb wurd der 3.Platz erreicht.

In diesem Jahr erfolgt auch die Umbenennung in Marktmusikkapelle Stallhofen.

2000

Im Rahmen einer Konzertreise wurden eine Generalaudienz des Papstes im Vatikan musikalisch umrahmt und ein Kirchenkonzert im Pantheon gegeben. Der Auftritt im Vatikan war auch ausschlaggebend für den 1.Platz bei der Wahl zum Steirer der Woche durch den ORF.

2006

Mit einem Zweitagesfest wurde das neue Musikerheim eröffnet. Die Akustik im Proberaum erfüllt höchste Ansprüche – auch Tonaufnahmen sind möglich.

Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Aufenthaltsraum. Zusätzlich werden die Proberäume des alten Musikerheims für Registerproben und von der Musikschule genutzt.

2012

Der Tiroler Franz Posch gastierte mit seinen Innbrügglern erstmals in Stallhofen. Das allen bekannte ORF Wunschkonzert „Mei liabste Weis“ war Thema des Volksmusikabends.

Für ein abwechslungsreiches Abendprogramm wurden auch einige Volksmusikgruppen aus der Region Lipizzanerheimat engagiert.

2015

Bei der Marschmusikwertung des Bezirkes Voitsberg in Stallhofen konnten wir in der Wertungsstufe B 88,36 Punkte erreichen. Dieses Ergebnis war aufgrund zweier Tatsachen großartig.

Einerseits wurde die Teilnahme eher kurzfristig entschieden und andererseits war es für unsere neue Stabführerin, Isabell Kollegger, der erste öffentliche Auftritt an vorderster Front der MMK. Trotz ihrer Jugend mit 16 Jahren, lieferte Isabell eine perfekte Leistung ab, aber auch die Leistung all unserer Musiker war trotz des hohen Jugend-Anteils hervorragend.